Deutsche Blister sehr zufrieden mit der Expopharm

Die Resonanz und das Interesse an der Verblisterung, wiedereinmal bestätigt durch die vielen Gespräche auf der Expopharm 2010 in München, wird die Deutsche Blistergesellschaft veranlassen weiter in Richtung Verblisterung der Arzneimitteltherapie, insbesondere in der Heimversorgung zu investieren.

Die Blister der Deutschen Blistergesellschaft werden mit höchsten Ansprüchen an deren Qualität produziert. Eine permanente und funktionierende Kommunikation zwischen Heim, Ärzten und Apotheken ist Voraussetzung für das Verblistern der Arzneimittel. Die Abgabe wird fehlerfrei.

Die erhöhten Anforderungen des MDS an die Dokumentation der Arzneimitteltherapie werden durch die Verblisterung durch die Deutsche Blister in Zusammenarbeit mit den Apotheken voll erfüllt. Heimeinrichtungen, die von der Qualität der Deutschen Blister profitieren, erhalten stets Bestnoten bei der Überprüfung des Stellens der Arzneimittel.

Die Blister werden einzeln dokumentiert, die Farbfotos aller Arzneimittel, die verblistert wurden, stehen auch online zur Verfügung , inklusive von Hinweisen für die Anwendung.

Mit über 180 Verträgen der Lohnherstellung mit Apotheken gehört die Deutsche Blistergesellschaft zu den großen Blisterzentren im Markt. Über das Vertriebsnetz der Pharma-Privat Großhandlungen können die Blister über Nacht an alle Apotheken in Deutschland versendet werden. Die Apotheke baut mit diesem Service seine Position als zentralen Ort für das Therapiemanagement ihrer Kunden aus.

Die Deutsche Blistergesellschaft produziert im Auftrag von Apotheken patientenindividuelle Blister für die Arzneimitteltherapie. Sie ist Mitglied im Bundesverband patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV).

Deutsche Blistergesellschaft mbH
Rheinstraße 201
76532 Baden-Baden
Tel. 0 72 21 / 50 01 - 5
Fax. 0 72 21 / 50 01 - 117
Verantwortlicher: Hans-Werner Holdermann

Blisterverband wächst

Berlin - Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV) verzeichnet weiteren Zuwachs:
Neben dem Blisterzentrum Nord (Schwerin) sind auch die fördernden Mitglieder MTS und AvP beigetreten. Weitere feste Zusagen für 2011 liegen dem Verband bereits vor.

Heute verabschiedet der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG). Der BPAV hat den Prozess der Gesetzgebung in vielen Gesprächen konstruktiv begleitet. Ziel war es, die Verblisterung in dieses Gesetzespaket zu integrieren und es damit zurück in die Preisspannenverordnung zu bringen. "Wir sind diesem Ziel ein gewaltiges Stück näher gekommen. Am Ende mussten wir jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die zu regelnde Materie an Komplexität kaum zu überbieten war. Selbst unsere stichhaltigen Argumente der Patientensicherheit und Kostenersparnis nicht zuletzt bei der Vermeidung von Arzneimittelmüll verfingen in diesem Prozess nicht endgültig," so der Vorsitzende Hans-Werner Holdermann. "Dennoch ist
die Stimmung im Verband sehr positiv und nach vorneschauend. Das basiert nicht nur auf den durchgehend äußerst konstruktiven Gesprächsverläufen im politischen Raum, sondern zeigt sich nun auch im Zuwachs der Verbandsmitglieder. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass der Blistermarkt in Deutschland vom BPAV repräsentiert wird und das nach nur einem Jahr Verbandsarbeit," betont Holdermann.

Einen Punkt im AMNOG sieht der BPAV sehr kritisch: Die geplante Änderung der Packungsgrößenverordnung führt dazu, dass zigtausend Verpackungen umgestellt werden müssen. Die Absicht dahinter ist gut: nämlich die therapiegerechte Packungsgröße. Allerdings führt diese Änderung in der Pharmaindustrie zu Mehrkosten im hohen dreistelligen Millionenbereich. Vom Problem der fehlenden Pharmazentralnummern (PZN), die das erfordert, einmal abgesehen. "Die patientenindividuelle Verblisterung löst das Problem der nicht therapiegerechten Packungsgrößen schon heute und damit auch das Arzneimittelmüllproblem. Die neuen Großpackungen hingegen werden das Müllproblem bei Therapieumstellungen verschärfen und nicht lösen! Diese Verordnung passt nicht in die Zeit der patientenindividuellen Verblisterung, der effektivsten Form einer therapiegerechten Arzneimittelverpackung," führt Holdermann aus.

Der BPAV wurde Ende 2009 gegründet. Dem Verband gehören Unternehmen an, die nach deutschem Recht (§ 13 AMG) patientenindividuelle pharmazeutische Blister herstellen dürfen, also eine Herstellererlaubnis führen. Aktuell hat der Verband neun Blisterzentren und sechs fördernde bzw. assoziierte Partner als Mitglieder.

Apotheke ADHOC, 11.11.2010

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